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SPD wählt Kreistagslisten und beschließt Zukunftsprogramm

  • 5. Juli
  • 3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 6. Juli


Der Kreisparteitag der SPD Heidekreis in Walsrode hatte mehrere Aufgaben: Das Zukunftsprogramm für die Kommunalwahl wurde beschlossen, die Kandidatinnen und Kandidaten für den Kreistag wurden gewählt und der Wahlkampf für die kommenden Wochen nahm sichtbar Fahrt auf. Bei hochsommerlichen Temperaturen kamen die Mitglieder in der Walsroder Stadthalle zusammen. Politisch ging es dabei um Themen, die den Heidekreis in den kommenden Jahren direkt betreffen: kommunale Finanzen, Bildung, Mobilität, Gesundheitsversorgung, wirtschaftliche Entwicklung, Klimaschutz, soziale Sicherheit und den Schutz der Demokratie.


Listenwahl als wichtiger Schritt zur Kommunalwahl


Ein zentraler Punkt war die Aufstellung der Kreistagslisten. Die SPD tritt in allen vier Wahlbereichen mit vollständigen Listen an. Insgesamt kandidieren 64 Frauen und Männer für den Kreistag. Die Listenwahl zeigte dabei auch, dass demokratische Entscheidungen manchmal mit Diskussionen verbunden sind. Unterschiedliche Einschätzungen über Platzierungen gehören zu einem solchen Verfahren dazu. Entscheidend ist aber, dass am Ende alle vier Listen beschlossen wurden und die SPD mit einem breiten Team in die Kommunalwahl geht. Gerade für die Arbeit im Kreistag ist diese Breite wichtig. Dort wird über viele Fragen entschieden, die den Alltag der Menschen unmittelbar betreffen: Schulen, Jugendhilfe, Kreisstraßen, öffentlicher Nahverkehr, Kliniken, Wirtschaftsförderung, soziale Angebote und Klimaschutz. Dafür braucht es Menschen aus unterschiedlichen Orten, Berufen und Lebensbereichen.


Klare Botschaft: Die Kommunen müssen handlungsfähig bleiben


Unser Bundesfinanzminister und Bundestagsabgeordnete Lars Klingbeil sprach in Walsrode über die schwierige wirtschaftliche Lage. Deutschland stehe weiter unter dem Druck internationaler Krisen, schwacher Konjunktur und hoher Investitionsbedarfe. Besonders deutlich wurde: Wer Städte, Gemeinden und Landkreise stärken will, darf notwendige Investitionen nicht immer weiter verschieben. Ob Schulen, Sporthallen, Straßen, Kitas oder Krankenhäuser: Was vor Ort nicht funktioniert, spüren die Menschen sofort. Deshalb war eine zentrale Botschaft des Parteitags, dass Kommunen bei ihren Aufgaben besser unterstützt werden müssen. Ein wichtiger Punkt dabei ist die Konnexität. Der Grundsatz ist einfach: Wer den Kommunen neue Aufgaben gibt, muss auch dafür sorgen, dass diese Aufgaben bezahlt werden können. Für die kommunale Ebene ist das keine theoretische Frage, sondern eine ganz praktische Voraussetzung dafür, dass Landkreise, Städte und Gemeinden ihre Arbeit machen können.


Niedersachsens Innenministerin Daniela Behrens setzte einen Schwerpunkt auf Demokratie, innere Sicherheit und den Kampf gegen Rechtsextremismus. Ihre Botschaft war deutlich: Wer demokratische Institutionen angreift, Menschen ausgrenzt und unsere Gesellschaft spalten will, darf nicht verharmlost werden. Für die SPD Heidekreis ist klar: Der Schutz der Demokratie beginnt nicht erst in Berlin oder Hannover. Er beginnt auch in den Städten und Gemeinden, in Vereinen, Schulen, Betrieben und Nachbarschaften. Ein starker Heidekreis braucht Zusammenhalt, Respekt und eine klare Haltung gegen Rechtsextremismus.


Mit Sebastian Zinke geht die SPD Heidekreis mit einem Landratskandidaten in die Wahl, der den Landkreis kennt und die großen Zukunftsfragen in den Mittelpunkt stellt. Es geht um bessere Mobilität im ländlichen Raum, eine moderne Bildungslandschaft, eine sichere Gesundheitsversorgung, wirtschaftliche Stärke und eine Energiewende, die vor Ort gelingt. Der Heidekreis hat viele Chancen. Damit aus diesen Chancen konkrete Verbesserungen werden, braucht es einen Landkreis, der plant, entscheidet und umsetzt. Genau dafür steht das Zukunftsprogramm der SPD.


Ein Team für den ganzen Heidekreis


Die SPD tritt mit Kandidatinnen und Kandidaten aus allen Teilen des Heidekreises an. Vertreten sind erfahrene Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker ebenso wie neue Gesichter. Menschen aus Ehrenamt, Beruf, Familie, Vereinen, Verwaltung, Sozialem, Bildung und Wirtschaft bringen ihre Erfahrungen ein. Das ist wichtig, weil der Kreistag keine abstrakte politische Ebene ist. Er entscheidet über Themen, die jeden Ort im Heidekreis betreffen. Deshalb braucht es dort ein Team, das den Landkreis kennt und unterschiedliche Perspektiven einbringt.


Wahlbereich 1: Schneverdingen, Bispingen, Neuenkirchen und Wietzendorf

  1. Tatjana Bautsch

  2. Jan-Ole Witthöft

  3. Katja Tank

  4. Rolf Weinreich

  5. Jürgen Renken

  6. Cornelia Baden

  7. Yana Meyn

  8. Dieter Kröger

  9. Carmen Wilson

  10. Sebastian Mech

  11. Heike Stachowiak

  12. Lennard Ditsch

  13. Anja Knörnschild

  14. Bianca Baden

  15. Hendrikje Köster

  16. Jan-Kosta Recksiek


Wahlbereich 2: Soltau und Munster

  1. Birhat Kaçar

  2. Melanie Bade

  3. Dr. Detlef Rogosch

  4. Olaf Klang

  5. Laura Elbers Gutiérrez

  6. Christina Fleckenstein

  7. Stefan Kreipe

  8. Claudia Sonnwald

  9. Brian Weber

  10. Manuela Bartels

  11. Rainer Behrens

  12. Christian Frost

  13. Patrick Ludwig

  14. Robert Bergau

  15. Reiner Klatt

  16. Marco Tews


Wahlbereich 3: Bad Fallingbostel, Ahlden, Rethem, Schwarmstedt und Osterheide

  1. Claudia Schiesgeries

  2. Karin Fedderke

  3. Annette Krämer

  4. Frank Heuer

  5. Florian Otte

  6. Uwe Jansen

  7. Florian Freitag

  8. Carmen Becker

  9. Yanik Möller

  10. Ursula Delventhal

  11. Kornelia Tamke

  12. Aynur Colpan

  13. Normen Dieckmann

  14. Sophie Brauer

  15. Sebastian Asche

  16. Sonja Illemann-Bergen


Wahlbereich 4: Walsrode

  1. Sebastian Zinke

  2. Fiona Schmidt

  3. Norman Wegert

  4. Damla Harmbrock

  5. Fabio Lindhorst

  6. Doris Isernhagen

  7. Kurt Kastenschmidt

  8. Ingelore Brandt

  9. Yilmaz Baris

  10. Christel Stelter

  11. Jürgen Isernhagen

  12. Xenia Schmitz

  13. Simon Lebid

  14. Andreas Glück

  15. Armin Welz

  16. Torben Ludwig



Wir sind bereit.

Aus Liebe zum Heidekreis.

 
 
 

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