"Wir haben als einzige Partei den ganzen Heidekreis im Blick!"

Veröffentlicht am 23.07.2020 in Kommunalpolitik

Unser Landtagsabgeordneter Sebastian Zinke macht in einem Brief an die SPD-Mitglieder deutlich, wie wichtig der Neubau des Heidekreis-Klinikums für den ganzen Heidekreis ist. 

Liebe Freundinnen und Freunde,


ich bin im Jahr 1981 im damaligen Kreiskrankenhaus Walsrode zur Welt gekommen. 1981 war das Jahr vier nach der Kreisreform von 1977. Ich persönlich kenne also nur den Heidekreis. Die Kreise Soltau oder Fallingbostel spielten in meinem Leben nie eine Rolle. Daher sehe ich unseren
Heidekreis auch als Ganzes und gucke nicht, ob bei politischen Entscheidungen der eine oder andere Teil mehr oder weniger profitieren wird. Für mich persönlich spielte es bei der Standortentscheidung für unser neues Heidekreisklinikum daher keine Rolle, in welchem ehemaligen Kreis das zu findende Grundstück liegt.

Der Kreistag hat sich in seiner Sitzung am 26. Juni mit großer Mehrheit für eine Fläche in Bad Fallingbostel entschieden. Nach allen Informationen die uns als SPD-Kreistagsfraktion vorlagen, ist diese Fläche die am besten geeignete.

Die lange Debatte im Kreistag aber auch zahlreiche Zuschriften haben mir gezeigt, dass in unserem Landkreis selbst 43 Jahre nach der Kreisreform ein „Kreisgefühl“ in der Bevölkerung nicht vorhanden ist. Einige die sich bei mir gemeldet haben, fühlten sich durch die angekündigte Entscheidung von der zukünftigen medizinischen Versorgung abgeschnitten oder als Bewohner des nördlichen Teils unseres Landkreises von den Politikern aus dem südlichen Teil politisch über den Tisch gezogen. Dieses Misstrauen, die Ängste und die offensichtliche Existenz einer offenen Wunde zwischen den beiden Altkreisen sind mir in den letzten Wochen noch einmal sehr deutlich vor Augen geführt worden. Die Entscheidungen von 2011 über die Neustrukturierung der
Krankenhäuser und die damit verbundene Verlagerung von Abteilungen haben noch einmal Salz in diese Wunde gestreut. Diese für viele spürbare Wunde führt letztlich dazu, dass wir als
Heidekreis nicht die Auseinandersetzung mit anderen Regionen um Fördergelder und Zukunftsprojekte führen, sondern uns innerhalb des Landkreises bekriegen.


Es ist Zeit, sich sehr ernsthaft Gedanken darüber zu machen, wie die beiden Kreisteile endlich zusammengeführt werden können. Wir müssen einen Dialog organisieren, der ein heute fehlendes Kreisbewusstsein schafft. Das Ziel der SPD im Heidekreis ist es, das Leben der Menschen in unserer Region zum Besseren zu verändern. Dazu müssen wir im Wettbewerb mit anderen Regionen in der Lage sein, unsere Kräfte zu bündeln und an einem Strang zu ziehen. Wir waren uns als SPD in der Frage einig, wie wir den medizinischen Fortschritt über ein neues Klinikum in unserer Region holen können. Wir sollten daher auch diejenigen sein, die den erforderlichen Dialog im Heidekreis anstoßen.                                                                        Dazu wird es in Kürze konkrete Vorschläge für Euch geben.


Lasst uns als Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Heidekreis zusammenhalten und gemeinsam für eine gute Zukunft unserer gesamten Region eintreten.

Denn wir haben als einzige Partei den ganzen Kreis im Blick!


Herzliche Grüße und einen schönen Sommer!

Euer Sebastian Zinke

 

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